Johann Wolfgang  Goethe

„Ein herausragender Schriftsteller“

Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28. August 1749 in Frankfurt am Main und gestorben am 22. März 1832 (im Alter von 82 Jahren) in Weimar, war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Dichter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann.

Goethes literarisches Werk umfasst Lyrik, Theaterstücke, Epen, autobiografische Schriften, literaturtheoretische Texte sowie naturwissenschaftliche Abhandlungen. Er interessierte sich besonders für Optik, Geologie und Botanik. Auch seine umfangreiche Korrespondenz besitzt einen hohen literarischen Wert. Sein Werk wurde nacheinander vom Sturm und Drang, der Romantik und schließlich der Weimarer Klassik geprägt, die Goethe gemeinsam mit Schiller, Herder und Wieland verkörpert.

Sein erster Roman, „Die Leiden des jungen Werthers“, machte ihn in ganz Europa berühmt. Napoleon bat ihn während des Erfurter Fürstenkongresses um eine persönliche Audienz. Im Deutschen Kaiserreich wurde Goethe zum nationalen Dichter erhoben, als Verkünder eines „deutschen Wesens“, und damit in den deutschen Nationalismus eingebunden. So begann die Bewunderung nicht nur für sein Werk, sondern auch für seine Persönlichkeit, deren Lebensführung als vorbildlich galt.

Sein „Faust“ gilt als eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur. Im Alter wurde Goethe auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschlands angesehen. Bis heute zählen seine Gedichte, Dramen und Romane zu den Meisterwerken der Weltliteratur.

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